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Alte Dinge zu neuem Leben erwecken
 
 

Kleine Pilzkunde

Guten Abend zusammen,

nach ein paar Tagen Funkstille gehe ich hiermit wieder mal auf Sendung.

Es gibt furchtbar viel zu tun im Moment. Das hängt unbedingt mit der Ernte-Jahreszeit zusammen.

Und die ist nun mal jetzt.

Und da eines meiner Hobbys Pilze sammeln ist, muss ich diesem Hobby natürlich jetzt auch nachgehen.

Das habe ich gestern wieder einmal gemacht.

Hier ist meine Ausbeute.

Wie bei den letzten Malen waren auch wieder Pfifferlinge dabei, die zu den Leistenpilzen gehören und relativ gut zu erkennen sind.

Und „Schiefknollige Anisegerlinge“. Diese sind eine Champignon-Art, sie riechen nach Anis (ein untrügliches Merkmal) und schmecken gebraten ausgezeichnet.

Natürlich fehlen auch die Steinpilze nicht. Sie sind ja fast jedem bekannt.

Dieses Mal habe ich einige Blutreizker gefunden, zu erkennen an dem roten Milchsaft, der beim Anschneiden austritt.

Die Ziegenlippe, sowie zwei Maronen und zwei Goldröhrlinge aus der Gruppe der Röhrenpilze (in der es keinen tödlich giftigen gibt), gehörten gestern ebenfalls zu meinen Fundstücken.

 

 

 

Und last not least einige Exemplare des wohlschmeckenden Semmelstoppelpilzes, der zu den Stachelpilzen gehört, also weder Lamellen noch Röhren hat, und dadurch im Prinzip unverwechselbar ist.

Die Pfifferlinge und die Champignons habe ich als gebratene Einzelgerichte zu Pellkartoffeln gegessen, und der Rest ergibt ein Mischgericht. Was übrig bleibt, wird zu Brotaufstrich mit Pilzen verarbeitet.

Ja, so reich beschert einen zur Zeit die Natur.

Und es macht einfach Spaß, über den weichen Waldboden zu schlendern, die herrliche Ruhe zu genießen weit ab vom Lärm der Zeit und plötzlich unmittelbar vor den Füßen den einen oder anderen Pilz zu entdecken.


Zum Schluss muss ich aber leider noch mal sicherheitshalber erwähnen, dass ich natürlich keine Gewähr übernehme, falls jemand von euch beim Pilzesammeln aufgrund meiner Beschreibungen einen falschen (hoffentlich keinen giftigen) erwischen sollte.

Grundsätzlich gilt: nur das sammeln, was man sicher kennt.

2.10.15 20:09

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Christa / Website (3.10.15 18:30)
Hallo Maria, Du hast ja viel Pilze gesammelt. Ich mach ja so Vieles aber an Pilze suchen trau ich mich nicht. Aber laß sie Dir schmecken.
LG Christa


knips / Website (4.10.15 10:30)
das ist eine toll ausbeute. früher bin ich oft pilze sammeln gegangen. jetzt bin ich mir in der bestimmung nicht mehr so sicher und lasse es lieber. aber eine pilzmahlzeit ist immer was leckeres.

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