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Die buckelige Eifel

Liebe Leser,


zur Zeit sind wetterbedingt nur Fahrradtouren angesagt. So auch gestern wieder. Aber diesmal nicht so spektakulär, was die Landschaft betrifft, dafür um so länger, nämlich 60 km.

Das ist aber auch für mich die absolute Leistungsgrenze, denn auf den letzten 10 Kilometern ließen meine Energie und Kräfte derart nach, dass ich nur mit Mühe und Not das Ziel erreichte.

Bei schönem Wetter und Sonnenschein und vor allen Dingen absoluter Windstille ging es auf den ersten 17 Kilometern nur bergauf (es galten 250 Höhenmeter zu überwinden), vorbei an der Erftquelle . . .

 

. . . bis hinauf nach Engelgau (ca. 530 m üNN).

Dieser kleine Ort war schon zu Römerzeiten besiedelt, denn wie vielleicht der eine oder andere weiß, haben die Römer damals schon eine Wasserleitung von Trier bis Köln gebaut, deren Überreste man an vielen Stellen in der Eifel heute noch sehen und bewundern kann.

Zur Belohnung führte der Weg nun überwiegend nur noch bergab und bald vorbei an der Ahe-Kapelle, die an den Ort Ahe erinnert und wahrscheinlich auf den Überresten einer römischen Villa errichtet wurde.

Natürlich gab es zwischendurch immer wieder mal kleine Anstiege, die aber relativ leicht zu bewältigen waren, aber das bleibt in der buckeligen Eifel nicht aus.

Der letzte größere Anstieg, der mir dann doch zu schaffen machte, weil erstens ziemlich steil und zweitens bereits ca. 35 km Fahrt bereits hinter uns lagen, zwang mich vom Rad abzusteigen und zu schieben. Wie sagt man so schön: Wer sein Rad liebt, der schiebt.

Dafür hatte man auf der Höhe einen rundum weiten Blick ins Land.

Aber dann ging es tatsächlich fast nur noch bergab, bis auf einen, eigentlich lächerlich kleinen Anstieg, den ich wiederum (ziemlich ausgelaugt) nur schiebend bewältigen konnte.

Pünktlich bevor es dunkel wurde hatten wir unser Ziel erreicht und mein Bruder, der treue Gefährte brachte mich mit dem Auto nach Hause zurück.

4.11.15 12:11

Letzte Einträge: Neues Glasmosaik, Neuer Bezug für Sonnenschirm, Nachtrag zum Sonnenschirm, Windspiel , Windspiel Nr. 2, Regen-Zeit

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Christa (5.11.15 15:51)
Liebe Maria, ich bewundere Dich. So viele Kilometer. Ist aber auch eine schöne Gegend die Eifel. Das ist ja wie Urlaub. Hauptsache das Wetter bleibt noch lange so schön. Frische Luft ist gesund und Bewegung auch. Machst Du richtig.
Liebe Grüße aus Leipzig
Christa


(5.11.15 16:48)
Ach, liebe Christa, hätte ich nicht meinen Bruder, diese treibende Kraft, dann würde ich nie und nimmer 60 km fahren, aber irgendwie will man ja mithalten und wenn ich sage: "Ich kann nicht mehr", und mein Bruder (heißt übrigens Richard) sagt dann ganz trocken: "Ich merke nichts, ich könnte noch 20/30 km weiter fahren", ja, dann holt man das Letzte aus sich heraus. Aber insgesamt tut es wirklich gut und ist gesund. Und das Wetter muss man ausnützen, und ja, die Eifel hat schon ihre Reize.
Ach ja, und was ich immer noch mal sagen wollte, es ist wirklich schön, dich in diesem Blog hier getroffen zu haben.
Ganz liebe Grüße
Maria

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